Einführung

Unsere Welt befindet sich in einem Zeitalter des Umbruchs. Zu allen Zeiten waren es die Religionen, die in solchen Augenblicken den Menschen die wichtigsten geistigen Impulse gaben. Durch Religionsstifter, wie Moses, Christus, Buddha oder Mohammed.
Bahá’u’lláh, der Gottesoffenbarer der Bahá’i Religion, anerkennt die ihm vorausgegangenen Religionsstifter als Gottgesandte und führt die Reihe der Offenbarungen Gottes für unser Zeitalter fort. Er stiftete die Bahá’í-Religion.
Die Bahá’í-Religion bestätigt den geistigen Kern der bisherigen Hochreligionen und sie erweitert ihn um diejenigen Elemente, die als neue Impulse für die Entwicklung zu der der Einheit der ganzen Menschheit unentbehrlich sind.
Die Schriften Bahá’u’lláhs haben dabei für die Bahá’í die gleiche Bedeutung wie die Bibel für die Christen oder der Koran für die Moslems: Sie vermitteln das Wort Gottes.
Was das Charakteristische und Neue an der Bahá’í-Religion ist, können Sie auf den folgenden Seiten lesen.


Shoghi Effendi, der Hüter der Bahá’í-Religion, schrieb:
„Die Baháí-Religion vertritt die Einheit Gottes und Seiner Propheten, sie steht für das Prinzip des vorurteilslosen Suchens nach Wahrheit, verwirft alle Arten von Aberglauben und Vorurteilen und erklärt, dass es der Zweck der Religion sei, Freundschaft und Eintracht zu fördern. Sie verkündet in wesentlichen Fragen ihre Übereinstimmung mit der Wissenschaft und sieht die Religion als die einzige und höchste Kraft für die Befriedung und den geregelten Fortschritt der Menschlichen Gesellschaft an. Sie vertritt uneingeschränkt den Grundsatz gleicher Rechte, Möglichkeiten und Privilegien für Männer und Frauen, besteht auf Erziehung als Pflicht, gleicht die Extreme von Reichtum und Armut aus, dringt auf die Schaffung einer internationalen Welthilfssprache und umreisst die Einrichtung, welche den Weltfrieden bringen und dauerhaft machen soll.“