Was andere sagen

Aussagen zur Bahá’í-Religion
 
„Wir verbringen unser Leben mit dem Versuch, das Geheimnis des Universums zu erschließen. Da war ein […] Gefangener, Bahá’u’lláh, der hatte den Schlüssel. Bahá’u’lláhs Lehren beschenken uns mit der höchsten und reinsten Form religiöser Lehre.“
Leo Tolstoi

„Sollte jemals eure Aufmerksamkeit auf die Namen Bahá’u’lláh oder ‚Abdu’l-Bahá gelenkt werden, so legt ihre Schriften nicht zur Seite! Forscht in ihren Büchern und lasst ihre herrlichen friedebringenden, liebeverbreitenden Worte und Lehren so in eure Herzen eindringen, wie sie in meines drangen…“
Königin Maria von Rumänien

„Die religiöse Gemeinschaft der Baha’i verdient unsere besondere Hochachtung. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts in Persien gegründet, ist sie heute dort die größte religiöse Minderheit. In der übrigen Welt hat sie heute mehrere Millionen Anhänger. Sie lehrt nicht nur, wie manche Religionen, den Frieden zwischen den Menschen und fordert die Überwindung des Kampfs zwischen den Mächtigen, sondern sie lehrt und praktiziert auch den Frieden zwischen den Religionen.“
Carl Friedrich v. Weizsäcker

„Sie [die Bahá’í-Religion] ist die wahre Religion des Wohls der menschlichen Gesellschaft, hat weder Dogmen noch Priester und verbindet alle Menschen miteinander, die auf dieser kleinen Erdkugel leben.“
August Forel

„Der Bahá’í-Glaube ist ein Trost für die Menschheit.“
Mahatma Gandhi


 Religionswissenschaftliche Einordnung der Bahá’í-Religion

„Der Baha’ismus ist religionswissenschaftliche betrachtet eine eigenständige Religion; er ist die jüngste Offenbarungsreligion in der Linie von Judentum, Christentum und Islam.“ Prof. Johann Figl, „Die Mitte der Religionen“
Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1993

„…Der Baha’ismus steht somit als geschichtliche Erscheinung den anderen Universalreligionen, dem Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Islam, Sikhismus und Christentum ebenbürtig zur Seite.“
Prof. Dr. Friedrich Heiler, 1996


 Bahá’í-Religion – Weltreligion

„Im Baha’itum bietet die neuere Religionsgeschichte ein Beispiel dafür, wie aus einer Weltreligion, in diesem Fall der Islam, eine Bewegung entstehen kann, die nicht nur den Anspruch erhebt, selbst eine Weltreligion zu sein, sondern auch die religionsphänomenologischen Merkmale einer solchen aufweist…“
Prof. Dr. Gerhard Rosenkranz, 1961

„Der Baha’ismus ist einzuordnen in die Hochreligionen der Erde. Er ist die im Lichte der Geschichte entstandene jüngste Offenbarungsreligion. Angesichts der Tatsache, dass der Baha’ismus sich an die gesamte Menschheit wendet und bereits in den meisten Ländern der Erde Fuß gefasst hat, kann er schon heute den Weltreligionen zugerechnet werden.“
Theologische Realenzyklopädie, Bd. V, S.131


 Weitere Zitate
 
„…(Der) Charakter des Baha’i-Glaubens als Religion und der Baha’i-Gemeinschaft als Religionsgemeinschaft (ist) nach aktueller Lebenswirklichkeit, Kulturtradition und allgemeinem wie auch religionswissenschaftlichem Verständnis offenkundig…“
Aus einem Beschluss des deutschen Bundesverfassungsgerichts vom 5.2.1991 (2 BvR 263/86 = BverfGE83,341)

„Die Religion der Baha’i ist zwar aus dem Islam hervorgegangen, stellt aber eine selbständige Glaubensform, keine islamische Sekte dar. Man müsste ja sonst auch das Christentum, weil es aus dem Judentum erwachsen ist, als eine jüdische Sekte auffassen. In meinem Buche „Die nichtchristlichen Religionen“ habe ich auf Seite 60f. die Baha’i Religion dargestellt und betont, dass sie ‚eine neue, alle früheren Glaubensformen umfassende und überhöhende Weltreligion‘ sein will.“
Prof. Dr. Helmuth von Glasenapp, 1961

„Der Bahá’ísmus tritt für eine freie religiöse Gemeinde ein, Bahá’u’lláhs Botschaft an seine Apostel ist alles andere als fanatisch.“ Sarvapelli Radharkrishnan,“
Die Gemeinschaft des Geistes – Östliche Religionen und westliches Denken“, 1952